„Ich mag mich irren“ im Alstertal-Einkaufszentrum bei Thalia

Ui, ich bin stolz wie Bolle, auch wenn aus den letzten Monaten und Jahren das Gefühl nachhängt, Mitmenschen würden reflexartig jederzeit entscheiden, mit mir nicht auf einem Planeten zur selben Zeit leben zu wollen, obwohl sie gar nicht wissen, was das bedeutet. Zeitgenosse. „Hallo Zeitgenosse!“ – „Hallo!“ – „Hast Dich inzwischen zu viel geirrt und dabei genervt, Zeitgenosse!“ – „Oh, und nu?“ Nun ja, ich habe auch gleich Fotos gemacht. Auf den Scherz „Beweisfotos“, der jedem anderen bloggenden Autor leicht aus den Fingern in die Tastatur kommen würde, verzichte ich lieber. Dem Mitkunden, der mich fotografiert hat, ging dies leicht …

Das ist so schön. Und ein hartes Jahr.

Die Veröffentlichung meines Buchs hat die Weltgeschichte ziemlich ganz ohne mich machen müssen, weil ich so viel gemacht habe was ganz ganz schrecklich war, oft auch ganz viel Freude gebracht hat und – manchen konnte ich einfach Geld geben, dann konnte ich da schlafen im Hotel oder was Essen und Flugzeug fliegen – oft auch für andere ganz ganz schwierig gewesen sein muss. Ich war da zwar ganz auf dem Planeten, was ich auch oft betont habe in einer unfassbaren Zeit seit April 2017 und hergeleitet habe davon, zum Beispiel, dass Schwerkraft bestimmt am Besten auf ganz kugelrunden Himmelskörpern funktioniert …

Ein Bauarbeiter malt die Straßenmarkierungen bis in den Himmel

Ist das die Relativitätstheorie?

Wenn ich in meinem Zimmer hochspringe, drücke ich mich wirklich vom Boden weg? Oder schiebe ich den Planeten weg und die Decke wird durch die Mauern in meine Richtung gezogen? Verschiebe ich nicht genauso das Universum um mich herum, wie ich mich scheinbar vom Boden wegdrücke?

Wenn jetzt Maria neben mir in die Luft springt. Am höchsten Punkt meines Sprungs …

Eine Zeichnung von 2004 mit zwei Leuten auf einer Schaukel, der eine vorne, der eine hinten beim Schaukeln

Das mit den Medikamenten

Heute nehme ich die Medikamente freiwillig. Bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte hatte ich 2013 versucht, klarzustellen, dass ich nicht behandelt werden wollte.

Die original Audio-CD "weltpolizeitung.de"

Verschollene Aufnahme

Ich mag das, was ich da vor gut 10 Jahren gemacht habe. Gut, wenn man Freunde hat, bei denen so gut auf eine CD aufgepasst wird, deren Stücke man selbst nicht mehr auf der Platte hat.

Felix Longolius im Hamburger Hafen fotografiert für Welt am Sonntag

Das tat gut

Liebe Leute, mir hat das Auftreten in der Welt am Sonntag* und nun auch bei Stern TV** ziemlich gut getan. Irgendwie ist mein Platz in der Welt gerade leichter, als ich ihn die letzten 16 Jahre durch meine Webseite weltpolizei.de selbst definiert habe. Durch so etwas wie neues Urvertrauen, schmeiß‘ ich sogar die Antipathie-Detektoren kaum noch an. Ich würde mich freuen, wenn ich bald wieder etwas zu berichten habe aus der Richtung. In ein paar Tagen ist gerade mein nächster Termin mit einer Lesung im PST Hamburg-Eimsbüttel. *Den Artikel gibt es auch in einer Version nur mit Text. **Den ganzen Beitrag …